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Verein
FSV BAU Weischlitz im Zeitspiegel der Jahre
vor 1945
Natürlich wurde auch schon in den dreißiger Jahren in Weischlitz im Rahmen des ortsansässigen Turnvereins ,,Gut Heil“ Fußball gespielt. Doch darüber waren keine Informationen zu finden.
01. Mai 1946
Kürbitz – Weischlitz 2:4 (muss als Geburtsstunde des Weischlitzer Fußballs akzeptiert werden). Im Rückspiel am 12. Mai 1946 revanchierte sich Kürbitz mit einem 4:0-Sieg
1946
1. Weischlitzer Sportfestturnier: Halbfinale: SG Weischlitz – SG Oelsnitz 2:0; Finale: SG Plauen West – SG Weischlitz 2:1.
1947
1948
1951
1968
1984
1986
1987
1988
1998
1999
2000
2002
2004
2005
2006
2010
2011
2012
2013
Aufstieg in die erste Kreisklasse
Aufstieg in die Bezirksklasse
Auflösung der Bezirksklasse und Rückkehr in die erste Kreisklasse Plauen –Land
Kreismeister. – In den Aufstiegsspielen gegen Treuen, Lengenfeld und Erlbach gescheitert
Kreispokalsieger Vogtland/Plauen Kreissieger Traktor-Pokal
Kreismeister Plauen (inzwischen Stadt und Land vereint). – In den Aufstiegsspielen an Triebel (0:0/H; 1:2/A) gescheitert.
Kreissieger Traktor-Pokal
Kreismeister Plauen und Aufstieg in die Bezirksklasse Karl-Marx-Stadt (in der DDR fünfstärkste Spielklasse). In den Aufstiegsspielen BSG Aufbau Krumhermersdorf 2 bezwungen (2:2/A; 4:1/H). – 1000 Zuschauer sind bis heute Rekordbesuch bei einem Weischlitzer Pflichtspiel auf eigenem Platz. Kreissieger Traktor-Pokal – im Bezirks-Halbfinale 1:2 gegen Drebach gescheitert
Abstieg in die Kreisliga Vogtland/Plauen (neunstärkste Spielklasse in Deutschland.
Aufstieg in Bezirksklasse Chemnitz
Abstieg in Kreisliga Vogtland/Plauen
Kreispokalsieger – Finale in Lauterbach: Schöneck – Weischlitz 0:2. Vogtland-Pokalsieger (inoffizielle Vogtlandmeisterschaft der Meister und Pokalsieger der beiden KVF Vogtland/Plauen und Göltzschtal).
Kreismeister Vogtland/Plauen und Aufstieg in die Bezirksklasse Chemnitz – Vogtland-Pokalsieger
Abstieg in Kreisliga Vogtland/Plauen
Kreispokalsieger – Finale in Plauen: Weischlitz – Fortuna Plauen 3:2. 3. Platz im KVF-Champions-Cup aller Meister und Pokalsieger in der Region Vogtland/Plauen
Spielklassenreform nach Zusammenlegung der Kreisverbände Plauen/Vogtland und Göltzschtal: Bezirksklasse (alt) = Vogtlandliga (neu); Kreisliga A = Vogtlandklasse; 1. Kreisklasse = Kreisliga; 2. Kreisklasse = 1. Kreisklasse; alle Reservestaffeln = 2. Kreisklasse
Als 9. in Kreisliga Vogtland/Plauen nicht für die neu gebildete Vogtlandklasse qualifiziert
Staffelsieger und Aufsteiger in die Vogtlandklasse
3. Platz in Vogtlandklasse und Aufsteiger in Vogtlandliga
Natürlich wurde auch schon in den dreißiger Jahren in Weischlitz im Rahmen des ortsansässigen Turnvereins ,,Gut Heil“ Fußball gespielt. Doch darüber waren keine Informationen zu finden. Dank des ersten gewissenhaften Weischlitzer Chronisten Günther Drechsler existiert aber eine lückenlose Aufzeichnung aller Weischlitzer Spiele der Männermannschaft ab 1. Mai 1946 bis 22. Januar 1950. So muss man die Partie am 1. Mai 1946 gegen die SG Kürbitz als die Geburtsstunde des Weischlitzer Fußball akzeptieren. Übrigens gewannen damals die Weischlitzer in Kürbitz nach einem 0:2 Pausenrückstand mit 4:2 Toren. Im Rückspiel am 12. Mai 1946 in Weischlitz gelang den Kürbitzern die Revanche mit einem 4:0-Sieg. 1947 gelang der Aufstieg in die erste Kreisklasse und ein Jahr später in die Bezirksklasse Vogtland/Plauen (entspricht etwa der heutigen Kreisliga). 1951 wurde diese Spielklasse aufgelöst und Weischlitz kehrte in die Kreisklasse zurück. Dort verharrten die Weischlitzer 37 Jahre lang.
Auf dem Foto sind (von links) Lothar Sörgel, Walter Dunger  Ernst Pelzl, Gerhard Förster, Hans Preiß, Klaus Sörgel, Günter Siegmund, Rudolf Jagotzky, Reinhold Schmidt, Fritz Eckert, Martin Silbe, Walter Franke, Lothar Arndt, Rudolf Wenig, Heinz Degenkolb, Rudi Elschner, Karl Hofmann, Bruno Ernst, Heinz Egner, Herbert Hübschmann, Siegfried Teichert, Herbert Eichhorn, und Theo Grünert zu sehen. Mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse Karl-Marx-Stadt 1988 begann die Blütezeit des Weischlitzer Fußballs. Sie gipfelte mit dem dreimaligen Sprung auf das Treppchen in der Bezirksklasse Chemnitz Staffel ein (3. Platz/1991; 2./1992, 2./1993). In zwölf Jahren Bezirksklasse (Karl- Marx-Stadt/Chemnitz) bestritt der FSV dort 334 Spiele. Davon gewann er 122, spielte 72 Mal remis und verlor 140 Partien bei einem Torverhältnis von 523:567. Die Weischlitzer Sportfeste besitzen eine große Tradition. Das erste feierten die Weischlitzer Fußballer mit ihren Gästen und der Dorfbewohner bereits am 29. September 1946. Das Turnier gewann damals Plauen West im Finale gegen Weischlitz mit 2:1 Toren. Im Halbfinale hatte die SG Weischlitz die SG Oelsnitz mit 2:0 besiegt. Auch das Rahmenprogramm konnte sich damals sehen lassen. Dazu gehörten Jugend- und Knabenspiele und ein Frauenhandball-Werbespiel zwischen Plauen-Nord und Plauen-Reusa. Wie damals üblich auf dem Großfeld. Die Namen der Weischlitzer Fußballvereine in 60 Jahren sagen etwas aus über die Sponsoren in der jeweiligen Zeit. Zunächst hießen alle Sportvereine in Deutschland nach dem Krieg Sportgemeinschaft (SG). Die Siegermächte hatten die vorher üblichen Bezeichnungen verboten. So kam es zum Beispiel in Plauen zu den Bezeichnungen Nord, Ost, Süd und West. Später kamen die Namen der unterstützenden Betriebe dazu. So kam zunächst der Name MAS-Reichsbahn Weischlitz zustande. MAS hieß Maschinenausleihstation für die Bauern. Das war der Vorgänger des heutigen Metallbau Weischlitz. Der damit als ältester Sponsor der Weischlitzer Fußballer erkannt wird. Zentral wurden später in der DDR-weit für die einzelnen Betriebe und Institutionen vorgegeben. So kam es zu dem Namen BSG (Betriebssportgemeinschaft) Traktor Weischlitz. Nach der Wende gründete sich der FSV (Fußballsportverein). Der Zusatz Bau war der Reminiszenz an die damaligen Hauptsponsoren, die Weischlitzer Baubetriebe WTU und HTW (inzwischen insolvent), geschuldet